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| Entwickler: |
Splash Damage, id Software
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| Verleger: |
Activision
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| Publikation: |
29. Mai 2003 |
| Plattform(en): |
PC (Windows), Linux, Mac OS X
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| Genre: |
Taktik-Shooter, Ego-Shooter, First Person Shooter, Third-Person-Shooter, Online-Spiel
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| Spielmodi: |
Multiplayer (Internet) |
| Steuerung: |
Tastatur, Maus (PC) |
| Systemminima: |
Pentium III - 600 MHz, 771 MB HD, 128 MB RAM, 32 MB 100% vollkompatibele OpenGL 3-D Videokarte, 56.6k Modem
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| Medien: |
Download
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| Sprache: |
Englisch |
| Altersfreigabe: |
PEGI:
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USK:
Keine
Klassifizierung
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| Information: |
Version 2.60b - Freeware
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Wolfenstein: Enemy Territory (kurz W:ET) ist ein Taktik-Shooter in Egoperspektive, der von der Firma Splash Damage unter Federführung von id Software entwickelt und von Activision publiziert wurde. Das Computerspiel sollte ursprünglich als Add-on zum Titel Return to Castle Wolfenstein (RtCW) erscheinen.
Aufgrund entwicklungstechnischer Probleme beim Singleplayer-Modus wurde jedoch letztlich entschieden, Enemy Territory in einer abgespeckten Variante (nur mit einem Multiplayer-Modus
bestückt), aber dafür als von RtCW unabhängiges, eigenständiges Spiel
anzubieten. Seit dem 29. Mai 2003 steht es kostenlos im Internet zum Download zur Verfügung. Das Spiel erfreut sich nicht zuletzt wegen der freien Verfügbarkeit für Windows, Linux und Mac OS X international relativ hoher Beliebtheit und ist Teil diverser Ligen, wie z. B. der Electronic Sports League und der Clanbase, sowie der Quakecon.
Überblick
Im Spiel stehen sich generell zwei Teams gegenüber. Abhängig vom
Spielmodus ist es entweder Aufgabe, bestimmte Missionsziele innerhalb
einer vorgegebenen Zeit zu erfüllen, oder die Erfüllung dieser Ziele
durch das gegnerische Team zu vereiteln. Jedem Spieler eines Teams
stehen fünf Charakterklassen zur Auswahl, die jeweils über spezifische
Fertigkeiten und Waffenausstattungen verfügen können. Durch Teamplay
gilt es, die Vor- und Nachteile der Klassen bestmöglich zu nutzen bzw.
auszugleichen, um so das Spiel als Mannschaft für sich zu entscheiden.
Das Szenario von Enemy Territory ist – ähnlich zu dem des Vorgängertitels – stark an den Zweiten Weltkrieg angelehnt: so kämpfen zum einen die Truppen der Alliierten gegen die der Achsenmächte. Des Weiteren bilden einige Szenarien (so genannte Maps)
historische Kriegsschauplätze nach. Nicht zuletzt auf Grund der freien
Verfügbarkeit von Teilen des Quellcodes des Spiels wird dieses ständig
weiterentwickelt.
Juristische Einschränkungen [Bearbeiten]
Durch die zahlreichen Modifikationen ist eine korrekte
Altersfreigabe nur bei der Originalversion gewährleistet, da sie auf
Symbole wie die Hakenkreuzflagge, deren öffentliche Verwendung in der Bundesrepublik Deutschland nach § 86a Strafgesetzbuch als Delikt mit rechtsextremem Hintergrund geahndet wird, und weiteres jugendgefährdendes Material verzichtet.
Die Spielerklassen
Soldier („Soldat“)
Der Soldat ist Spezialist für schwere Waffen. Er ist der Einzige, der das mobile MG42, den Mörser, den Flammenwerfer und die Panzerfaust
tragen und benutzen kann. Außerdem kann er verschiedene Waffen
derselben Waffengruppe tragen: Von den „leichten Waffen“ eine SMG (Thompson (Maschinenpistole) oder MP40) und je nach Erfahrungspunkten eine oder zwei Pistolen, sowie eine schwere Waffe.
Medic („Sanitäter“)
Der Sanitäter kann sich und verwundete Teamkameraden mit medizinischen Päckchen (Medipacks)
versorgen, die neue Lebensenergie spenden. Ferner ist er in der Lage,
bis zur Kampfunfähigkeit verwundete Mitspieler durch Injektion einer
Spritze in das Spiel zurückzuholen, ohne dass diese bis zur nächsten
Verstärkungswelle (sogenannter Respawn) warten müssen.
Ebenfalls steht ihm eine Adrenalinspritze zur Verfügung, welche er
ab der 4. Fähigkeitsstufe der Ersten Hilfe verwenden kann.
Ursprüngliches Ziel dieser Fähigkeit ist es, kampfunfähige Kameraden in
besonders umkämpften Situationen schnell heilen zu können. Diese
Spritze, die der Sanitäter nur sich selbst injizieren kann, bewirkt temporär, dass der erlittene Schaden fortan nur halb so groß ist und dem Sanitäter
unbegrenzte Ausdauer verliehen wird. Auf einigen Servern wurde diese
Funktion so erweitert, so dass der Sanitäter ab Stufe 4 das Adrenalin
auch seinen Kameraden spritzen kann, oder aber das von toten Sanitätern
zurückgelassenes Adrenalin auch von anderen Soldaten aufgesammelt und
verwendet werden kann. Oft wird der Sanitäter aber auch als
Kampfeinheit eingesetzt, da er genau wie andere Klassen mit einem SMG
ausgestattet ist und durch die Adrenalinspritze weniger Schaden nimmt
und länger sprinten kann.
Eine Erweiterung ist auch die Fähigkeit, feindliche Spieler mit der
Spritze, mit der Teammitglieder geheilt werden, vergiften zu können.
Field Ops („Feldkommandant - Funker“)
Der Field Ops ist der Spezialist für Feld-Operationen: er kann durch Werfen einer Rauchgranate das Ziel für Luftunterstützung oder mit dem Fernglas dasjenige für Artillerieunterstützung
markieren und damit selbige umgehend anfordern. Die Luftunterstützung
ist ein Bombardement der Länge einer ca. 30 m langen Zone, die
perpendikular (senkrecht) zum Field Ops verläuft. Die
Artillerieunterstützung ist eine Serie von Geschosseinschlägen in einer
ca. 10 m x 10 m großen Zone während einer bestimmten Zeit. Der Field Ops ist auch in der Lage, seine Mitspieler mit Nachschub an Munition zu versorgen.
Engineer („Pionier“)
Der Pionier kann Dynamitladungen anbringen und entschärfen,
Minen platzieren und entschärfen, Kommandoposten errichten und
stationäre MG-Stellungen sowie Fahrzeuge reparieren. Damit ist er in
den meisten Missionen von wesentlicher Bedeutung. Ferner ist der Pionier in der Lage, das M1-Garand- (Alliierte) bzw. K43-Gewehr
(Achsen) mit Granaten (M7 bzw. GPG40) zu bestücken und diese in
Richtung der Feinde zu schießen. Da diese Granaten bei kürzeren
Entfernungen erst nach der zweiten Wand-/Bodenberührung explodieren und
leicht elastische Aufpralleigenschaften haben, kann der Pionier
durch Ausnutzen eines Winkels auch schwer erreichbare Ecken und
Verstecke abdecken, bei weiteren Entfernungen explodiert die
Gewehrgrante bereits beim ersten Aufschlag.
Covert Ops („Spion, Saboteur und Scharfschütze“)
Der Covert Ops ist Spezialist für verdeckte Operationen wie
Spionage, Aufklärung und Sabotage. Dazu kann er etwa die Uniform von
gefallenen Gegnern stehlen und tragen, Rauchgranaten werfen, feindliche
Minen für seine Kameraden aufdecken, per Radar über die Positionen der
gegnerischen Truppen informieren und mit einer Sprengladung kleinere
Ziele zerstören. Verkleidet kann er für sich und seine Mitspieler Türen
öffnen, die sonst nur für den Gegner passierbar sind, und so die
feindlichen Linien infiltrieren. Ferner besitzt der Covert Ops
demontierbare Schalldämpfer für seine Pistole (wenn die Pistole Akimbo verwendet wird, sind die Schalldämpfer permanent auf dem Lauf) und ist er in der Lage, die Scharfschützengewehre zu nutzen.
Ihm stehen folgende Waffen zur Verfügung: eine FG-42, eine Sten-Maschinenpistole mit Schalldämpfer und eine K-43 bzw. eine M1 Garand,
welche beide wie auch das FG-42 mit einem Zielvisier ausgestattet sind.
Die K-43 und die M1 Garand sind schallgedämpfte Scharfschützengewehre
und besitzen beide ein 10-Schuss-Magazin. Die Schüsse müssen einzeln
abgegeben werden. Im Gegenzug ist das FG-42 zwar ebenfalls mit einer
Zielvorrichtung versehen, hat aber zwei unterschiedliche Feuermodi.
Ersterer besteht aus einzelnen Schüssen, die während der Benutzung der
Zielvorrichtung abgegeben werden. Beim Einsatz der Waffe im Nahkampf
ist es jedoch nur möglich, automatische Feuerstöße abzugeben.
Maps (Karten)
Als Maps werden bei Enemy Territory
die einzelnen Szenarien, also die Spielumgebungen inkl. der
vorgegebenen Missionsziele, bezeichnet. Die derzeit verfügbaren Maps
können danach unterschieden werden, ob sie bei der Installation des
Spiels bereits mitgeliefert werden (so genannte Standard-Maps) oder von
der Spielergemeinschaft kreiert wurden und extra hinzugefügt werden
müssen (Custom-Maps). Bei letzteren handelt es sich entweder um
vollständige Eigenkreationen, um Portierungen bekannter Maps des
Vorgängertitels Return To Castle Wolfenstein oder um Adaptionen der
sechs Standardmaps. Aus der Vielzahl an mittlerweile verfügbaren
Custom-Maps haben einige auch in Wettkämpfen (Clanwars) eine große Bedeutung erlangt, sodass diese im weiteren Sinne als fester Bestandteil des Spiels angesehen werden können.
Standard-Maps
- Seawall Battery – Das mächtige Küstengeschütz
"Siegfried" der Achsenmächte bedroht die Flotte der Alliierten im
Mittelmeer. Die Achsentruppen müssen Siegfried vor Sabotageversuchen
der Alliierten beschützen.
- Goldrush – Die Achsenmächte bewachen einen Goldvorrat in der Zentralbank von Tobruk. Die Alliierten müssen einen Jagdpanzer der Achsen stehlen, um damit die Bank aufzusprengen, die Goldbarren stehlen und mit einem Laster in Sicherheit bringen.
- Würzburg Radar – Die Alliierten versuchen, die Komponenten des neuen Würzburg 62A-Radars der Achsenmächte für eine technische Analyse zu stehlen. Die Achsen müssen die beiden Prototypen der Radare bewachen und die Alliierten daran hindern, mit den gestohlenen Radarteilen zu entkommen.
- Railgun – Die Alliierten müssen die Achsenmächte daran hindern, das riesige Eisenbahngeschütz "Dora"
zu laden und abzufeuern. Die Achsenmächte müssen die Munition für Dora
verladen und per Eisenbahn transportieren, ihre Kontrolleinheit
beschützen und sie zum Sieg abfeuern.
- Fueldump – Die Alliierten wollen ein Treibstoff-Depot der Achsenmächte vernichten und müssen ihren Churchill AVRE Demolition Sturmpanzer
eskortieren, um damit durch die Verteidigung zu brechen. Die Achsen
können den Panzer mit Panzerfäusten, Granaten, Minen oder Sprengstoff
lahmlegen, um dessen Vordringen zu verzögern.
- Siwa Oasis – Die Alliierten müssen die Garnison der Achsenmächte infiltrieren, um zwei Festungsgeschütze
zu zerstören: entweder durch die alte Stadt oder durch ein geflutetes
Höhlensystem. Die Achse muss ihre beiden Festungsgeschütze verteidigen
und die alliierten Angreifer zurückschlagen.
Ausgewählte Custom-Maps
Eigenentwickelt
- Adlernest – Die Alliierten müssen geheime Dokumente aus der von den Achsen kontrollierten Anlage stehlen und zum Transmitter bringen.
- Braundorf – Die Alliierten müssen die Bunker-Kontrollsysteme
zerstören. Um das Ziel zu erreichen, muss das Städtchen Braundorf
durchquert und das Stadttor zerstört werden, welches zur Bunkeranlage
führt.
- Caen – Die Alliierten haben die Stadt Caen besetzt und dort
ein Bataillon-Hauptquartier errichtet. Die Achsenmächte müssen die
Alliierten jenseits des Flusses drängen und einen Panzer an das andere
Ufer bringen, um dort in das alliierte Hauptquartier einzubrechen, in
welchem sich das zu stehlende Kartenmaterial befindet. Dieses müssen
die Achsenmächte zu einem nahe gelegenen Boot bringen.
- Cathedral – Die Alliierten müssen zwei Radarteile stehlen
und diese zu einem bestimmten Punkt bringen. Die Achsenmächte müssen
die Alliierten daran hindern.
- Reactor – Das Ziel der alliierten Truppen ist es, mit Hilfe
eines Trucks einen Eingang zu rammen und einen Bunker einzunehmen;
danach müssen sie versuchen, die beiden Reaktor-Schalttafeln des
Hauptbunkers zu sprengen, damit die Reaktorflüssigkeit ausläuft. Wenn
beide Reaktoren ausgelaufen sind, ist das Spiel gewonnen.
- Supply Depot – Die Aufklärung der Alliierten fand heraus,
dass die Achsenmächte vorübergehend eine große Schiffsladung Gold in
einem Versorgungsdepot nahe der deutschen Grenze lagern. Die Alliierten
müssen einen Laster in das Versorgungsdepot fahren, um den riesigen
Goldbarren mit Hilfe eines Krans zu stehlen. Die Aufgabe der Achsen
besteht darin, das Depot zu verteidigen und das Gold zu beschützen.
- Temple final – Die Alliierten müssen einen Panzer zu einem
ägyptischen Tempel bringen, um diesen aufzusprengen. Drinnen müssen sie
eine Ladung Gold stehlen und zurück zum Panzer bringen.
- Transmitter – Die Achsen besetzen in dieser Karte eine alte,
verfallene Burg, in der sich eine Radarstation befindet. Die Alliierten
müssen mit einem Transmitter in die Burg gelangen, den Transmitter dort
an einer Station modifizieren, um sich daraufhin bis zum Radarturm
durchzuschlagen und dort ein „Piratensignal“ abzusenden.
- Venice – Die Achsenmächte halten die Stadt Venedig. Die
Alliierten müssen mit einem Panzer in die Stadt eindringen, einen
Kunstgegenstand aus dem Museum stehlen und diesen dann mit einem Boot
aus der Stadt transportieren.
- Bremen – Die Aufklärung der Alliierten fand heraus, dass die
Achsenmächte vorübergehend eine große Schiffsladung Gold in einem Lager
in Bremen haben. Die Alliierten müssen einen Schlüssel stehlen und zum
Schloss bringen, damit das Tor vom Lager geöffnet wird. Der riesige
Goldbarren wird mit Hilfe eines Lasters zum Alliierten Lager gebracht.
Die Aufgabe der Achsen besteht darin, den Schlüssel und das Gold zu
beschützen.
- X-Posed - Die deutschen besitzen einen Tigerpanzer in einer
zerstörten Stadt. Die Alliierten müssen diesen entführen und aus der
Stadt befördern. Jedoch können die Achsenmächte einige
Betonhindernissen bauen.
- Baserace - Das Ziel ist es die gegnerischen "Construction
Materials" zu stehlen und auf ein in der eigenen Basis gelegenen Feld
zu platzieren. Dadurch werden verschiedene Dinge wie Türme,
Raketenwerfer und Basismauern errichtet. Das Team, das die größte Basis
am Ende der Map errichtet hat, gewinnt.
Importiert aus Return to Castle Wolfenstein
- tc_base – Die Alliierten müssen die Kontrollamaturen des
Nord- und des Süd-Radars der Achsenmächte zerstören. Die Achsen müssen
diese verteidigen, bis deren Top-Secret-Nachricht vollständig gesendet
wurde.
- et_ice – Die Achsenmächte müssen geheime Dokumente aus einem
Radarturm stehlen und diese in eine eigene Funkstation bringen. Die
Alliierten müssen um jeden Preis diese Dokumente schützen.
- et_beach – Die Alliierten müssen geheime Dokumente aus einem
Bunker der Invasionsfront stehlen und diese in einer Funkstation an die
eigenen Truppen funken. Die Achsenmächte müssen um jeden Preis diese
Dokumente schützen. Portierung der "Ur-RtCW-Map". Die Map "mp_beach"
(Originaler Name) war im RtCW-Multiplayertest enthalten.
- et_village – Die Alliierten müssen Gold aus einer Krypta
stehlen und dieses zu einem Truck bringen. Die Achsenmächte müssen die
Alliierten daran hindern.
- Frostbite – Die Alliierten müssen geheime Dokumente aus der
Festung der Achsenmächte stehlen und diese zu einer Funkstation
bringen. Die Achsenmächte müssen die Alliierten daran hindern.
Das Erfahrungspunkte-System
Eine Besonderheit von Wolfenstein: Enemy Territory ist das XP-System (Experience-Points), das in dieser Art bis dato eher für Rollenspiele
typisch war. Dabei werden dem Spieler für diverse Aktionen wie Gegner
töten, langes Überleben an der Front oder Nutzung der
Spezialfähigkeiten einer Charakterklasse im Laufe des Spiels
Erfahrungspunkte gutgeschrieben.
Jeder Spieler besitzt zwei klassenunabhängige und eine
klassenabhängige Kategorie von Fertigkeiten: zu ersteren zählen der
Umgang mit leichten Waffen sowie der Kampfsinn, während letztere sich –
je nach Charakterklasse – auf Fertigkeiten im Umgang mit schweren
Waffen (Soldier), der Ersten-Hilfe (Medic), des Konstruierens
(Engineer), der Signalgebung (Field Ops) oder des Durchführens
verdeckter Operationen (Covert Ops) bezieht. Die gewonnenen
Erfahrungspunkte werden jeweils – entsprechend der Zugehörigkeit einer
Aktion – einer dieser fünf Kategorien gutgeschrieben.
Ab Erreichen einer bestimmten Anzahl von Punkten innerhalb einer
Kategorie steigt der Spieler in dieser Kategorie eine Stufe auf und
wird mit einer Spezialfähigkeit (z. B. dem Erkennen gegnerischer Minen
auf der vierten Stufe des Kampfsinns) belohnt. Jede Kategorie besitzt
vier Stufen. Am Ende einer Runde werden ferner die Spieler mit den
meisten Erfahrungspunkten in einer Kategorie durch eine Medaille
ausgezeichnet. An die Zunahme von Erfahrungspunkten sind auch
individuelle Beförderungen eines Spielers geknüpft: Dabei ist dessen
Dienstgrad, der von Private (Alliierte) bzw. Schütze (Achsen) bis
General reicht, u. a. durch ein entsprechendes Rangabzeichen auf seinem
Helm für jeden sichtbar.
Folgende Punkte werden vergeben:
| Aktion |
Skill/Kategorie |
Punkte |
| 30 Sekunden überleben und dabei angeschossen werden |
Battle Sense |
2 |
| 30 Sekunden überleben und dabei Gegner anschießen |
Battle Sense |
5 |
| 30 Sekunden überleben und dabei einen Gegner töten |
Battle Sense |
8 |
| Abschuss mit einer „schweren Waffe“ (MG42, Flammenwerfer, Mörser, Panzerfaust) |
Heavy Weapons |
3 |
| ein Erstehilfepaket verteilen (muss von einem Kameraden aufgenommen werden) |
Medic |
1 |
| einen verwundeten Kameraden wiederbeleben |
Medic |
5 |
| ein Munitionspaket verteilen (muss von einem Kameraden aufgenommen werden) |
Field Ops |
1 |
| ein getöteter Gegner mit einer „unterstützenden Waffe“ (Luftschlag, Artillerieangriff) |
Field Ops |
3 |
| ein Fahrzeug oder eine Stellung reparieren |
Engineer |
5–10 |
| eine Konstruktion aufbauen |
Engineer |
5–7,5 |
| eine Konstruktion zerstören |
Engineer |
5–10 |
| Abschuss mit dem Granatenwerfer |
Engineer |
3 |
| Gegner mit einer Landmine oder Dynamit töten |
Engineer |
4 |
| Entschärfen einer gegnerischen Landmine |
Engineer |
4 |
| Entschärfen eines gegnerischen Dynamits |
Engineer |
6 |
| eine gegnerische Landmine enttarnen |
Covert Ops |
3 |
| Abschuss mit einem Scharfschützengewehr, im Zoom-Modus |
Covert Ops |
3 |
| Kopfschuss mit Todesfolge, mit einem Scharfschützengewehr im Zoom-Modus |
Covert Ops |
5 |
| verkleiden |
Covert Ops |
5 |
| Gegner mit einer Sprengladung töten |
Covert Ops |
5 |
| Konstruktion mit Sprengladung zerstören |
Covert Ops |
7 |
| Abschuss mit einer „normalen Waffe“ (Messer, Pistole, Granate, MP, Covert Ops-Waffen ohne Zoom) |
Light Weapons |
3 |
| Kopfschuss mit Todesfolge mit einer „normalen Waffe“ |
Light Weapons |
5 |
- Für jeden erzielten Kopfschuss erhält man einen Punkt, man kann also bis zu 8 XP pro Abschuss erhalten.
Vergleich der einzelnen Ränge
Ränge in Enemy Territory
| Allies |
Axis |
Niveau |
| Private First Class |
Oberschütze |
Niveau 1 - wenige Fähigkeiten |
| Corporal |
Gefreiter |
Niveau 2 - verschiedene Fähigkeiten |
| Sergeant |
Feldwebel |
Niveau 3 - verschiedene Fähigkeiten |
| Lieutenant |
Leutnant |
Niveau 4 - verschiedene Fähigkeiten |
| Captain |
Hauptmann |
Niveau 2 - alle Fähigkeiten |
| Major |
Major |
Niveau 3 - alle Fähigkeiten |
| Colonel |
Oberst |
Niveau 4 - alle Fähigkeiten |
| Brigadier General |
Generalmajor |
Niveau 5 - alle Fähigkeiten |
| Lieutenant General |
Generalleutnant |
Niveau 6 - alle Fähigkeiten |
| General |
General |
Niveau 7 - alle Fähigkeiten |
Waffen
Um die verschiedenen Charakterklassen stärker zu differenzieren und
somit die taktischen Elemente hervorzuheben, stehen jeder Klasse
bestimmte Waffen zur Verfügung. Jeder Charakter besitzt zwei
Einhandwaffen, eine spezifische Anzahl Granaten und die jeweilige Wahl-
oder Primärwaffe sowie Spezialutensilien (wie Dynamit
beim Engineer oder die Sprengladung beim Covert Ops). Nachdem man einen
Feind getötet hat, kann man, sofern die Charakterklasse dies zulässt,
die Wahlwaffe des Gegners aufnehmen.
- Messer – Das Messer ist sowohl für Alliierte als auch
Achsenmächte verfügbar. Es kann genutzt werden, wenn keine weitere
Munition vorhanden ist, oder wenn man den Gegner von hinten ermeucheln
möchte. Hierbei reicht ein einziger Messerstoß in den Rücken, um den
Kontrahenten zu eliminieren. Steht man dem Gegner allerdings Aug' in
Aug' entgegen, ist das Messer nicht zu empfehlen, da Messerstiche in
den Bauch oder in die Seite weniger Hitpoints abziehen. Daneben wird es
von Covert Ops (die sich hinter die gegnerischen Linien schleichen und
die Feinde somit aufreiben können) und unter Wasser, wo Feuerwaffen
nicht funktionieren, eingesetzt.
- Colt .45 ACP
– Der Colt, wie er einfach genannt wird, ist den Alliierten
vorbehalten. Sein Magazin fasst 8 Schuss, somit ist die Waffe eher für
den Nahkampf konzipiert, da bei größerer Entfernung mit abnehmender
Trefferrate ein Magazin nicht zum Ausschalten des Gegners reicht.
Obwohl der Colt genauso durschlagskräftig wie z.B. die MP40 ist, wird
er daher nur als Sekundärwaffe genutzt, wenn man z. B. keine weitere
Munition für die Primärwaffe hat. Will man sie auf mittlere Distanzen
nutzen, ist es zu empfehlen, nach dem Abfeuern eines Schusses die Waffe
wieder in die Normalposition zu führen, da der Colt stark nach oben
verzieht. Wirklich gefährlich wird die Waffe erst, wenn man die
Erfahrungsstufe 4 für „Light Weapons“ erreicht hat, da einem dann zwei
Colts zur Verfügung stehen. Doch ist sie auch hier nur im Nahkampf
wirklich effizient. Zudem benötigt sie im „Dualmodus“ mehrere Sekunden
Nachladezeit, während sie als Einzelwaffe extrem schnell wieder
Feuerbereit ist. Covert Ops können als Sekundärfunktion einen
Schalldämpfer anbringen. Zusätzlich wird sie von Soldiers genutzt,
welche den Colt zur schnelleren Fortbewegung nutzen, während sie im
Kampf auf ihre schweren Primärwaffen, wie die Panzerfaust oder die MG
42, zurückgreifen.
- Luger 9mm
– Die Luger ist das exakte Gegenstück der Achsenmächte zur Colt, sie
besitzt ebenfalls 8 Schuss. Genutzt wird sie daher in den gleichen
Situationen wie der Colt. Einzig ihr Modell wird von vielen Spielern
verhöhnt, da sie angeblich relativ unproportional ausschaut.
- M1A1 Thompson und MP40
– Thompson und MP40 fungieren als Standardwahlwaffen der Alliierten
bzw. der Achsen. Geführt werden können sie von Soldiers, Medics,
Engineers und Field Ops. Die Achsenspieler starten, wenn sie sich dafür
entschieden haben, mit der MP40, Alliierte mit der Thompson. Nun ist es
aber, anders als bei den Einhandwaffen, möglich, das gegnerische
Schnellfeuergewehr, mit dem enthaltenden Magazin, aufzusammeln, nachdem
man seinen Kontrahenten getötet hat. Somit wechselt der Protagonist
seine augenblickliche Wahlwaffe gegen die feindliche. Beide Waffen
besitzen ein 30 Schuss Magazin und sind vor allem für den Nah- bzw.
mittleren Distanzkampf geeignet. Im Vergleich zu manch anderer Waffe
sind sie relativ präzise, streuen auf Entfernung aber immer noch sehr
stark. Dauerfeuer ist, außer im direkten Nahkampf, möglichst zu
vermeiden. Auf größere Distanzen empfiehlt sich jeweils höchstens 2–3
Schuss abzufeuern, um eine gewisse Genauigkeit zu gewährleisten. Das
Nachladen nimmt nicht viel Zeit in Anspruch; dennoch wird die
„automatische Nachladefunktion“ von vielen Spielern deaktiviert, um in
einem Kampf die Möglichkeit zu haben, seine Sekundärwaffe zu ziehen,
nachdem das Magazin verfeuert wurde. Somit besitzt der Spieler u. U.
einen gewissen Zeitgewinn, wenn der Kontrahent diese Funktion nicht
deaktiviert hat und noch mit Nachladen beschäftigt ist. Dieser
Zeitgewinn ist sehr oft duellentscheidend. MP40 und Thompson sind im
Nah- und Mittelkampf äußerst effektiv, auf größere Entfernungen sind
die Waffen allerdings sehr schwach und nicht zu empfehlen. Im
Normalfall reichen, selbst mit Helm, drei Kopfschüsse, um den Gegner zu
töten. Lange Zeit hielt sich übrigens hartnäckig das Gerücht, dass die
MP40 schneller, dafür ungenauer, die Thompson langsamer, damit aber
stärker ist – dies bewahrheitete sich jedoch nicht.
- K43 mit GPG40 Granatwerfer
– Das K43 mit Granatwerfer ist den Engineers der Achsenmächte
vorbehalten und ist eine alternative Wahlwaffe zur MP40. In ihrem
Magazin befinden sich 10 Schuss; zudem ist es möglich, eine Stabgranate
anzubringen. Das Schießen einer solchen Granaten reduziert allerdings
die Kraftanzeige, die sich langsam regeneriert und das Abschießen einer
zweiten Granate hinauszögert. Mit der Granate versucht man, den Gegner
möglichst direkt zu töten bzw. schwer zu verletzen, da die K43 an sich
zwar sehr stark, jedoch relativ ungenau ist. Auf größere Entfernung ist
es schier unmöglich, einen Gegner mittels Primärfunktion zu eliminieren.
- M1 Garand mit M7 Granatwerfer
– Das M1 ist das alliierte Gegenstück zur K43. Sie besitzt 8 Schuss und
sollte, wie das reale Vorbild, nur bei leerem Magazin nachgeladen
werden. In diversen Modifikationen wie ET-Pro besitzt diese Waffe die
gleichen Charakteristika wie die K43. Anstatt einer Stabgranate wird
allerdings eine normale alliierte Granate an die Waffe gesteckt, was im
Grunde genommen aber keinen großen Unterschied macht. Zu erwähnen sei
noch, dass ein Engineer jeweils zwei separate Granatenarten bei sich
trägt. So bleiben einem Charakter immer noch die „Wurfgranaten“,
nachdem die „Schussgranaten“ abgefeuert wurden.
- Sten MkII S
– Die Sten ist nicht auf eine bestimmte Fraktion beschränkt, ist
allerdings nur den Covert Ops zugänglich. Sie besitzt ein
32-Schuss-Magazin, schießt unglaublich präzise, ist sehr leise und auch
auf Entfernung durchschlagskräftig, obgleich sie kein Zielfernrohr
besitzt. Der Nachteil der Waffe ist eine rapide Erhitzung; so ist es
nicht möglich ein ganzes Magazin mit Dauerfeuer zu entleeren, da nach
etwa 16 Schüssen die Überhitzung eintritt und die Waffe daraufhin
einige Sekunden zur Abkühlung benötigt. Während dieser Abkühlzeit ist
es weder möglich nachzuladen, noch die Waffe zu wechseln. Es empfiehlt
sich in Salven von bis zu 5–10 Schuss zu agieren; hierbei sollte, auf
Grunde der extremen Genauigkeit, in Richtung Kopf gezielt werden, da
Kopftreffer mehr Schaden anrichten.
- FG42
– Die FG42 kombiniert zwei Waffengattungen. Sie kann als
vollautomatisches Sturmgewehr oder als Scharfschützengewehr genutzt
werden, hierbei ist es dann allerdings nur noch möglich, Einzelschüsse
abzugeben. Die Nachteile sind eine unglaubliche Ungenauigkeit während
des automatischen Schießens und eine, auch während des Scharfschießens,
nur begrenzte Durchschlagskraft, zudem ist das Magazin mit 20 Schuss
sehr klein. Dafür ist sie sehr schnell und besitzt nur einen geringen
Rückstoß, was vor allem den Scharfschützen nützlich ist. Wie auch die
Sten ist sie keiner Fraktion vorenthalten, dafür aber wieder nur Covert
Ops zugänglich.
- K43 und M1S Garand (schallgedämpft)
– Beide Scharfschützengewehre (das erstere für die Achsen, das zweite
für die Alliierten) besitzen standardmäßig einen Schalldämpfer und
10-Schuss-Magazine. Schüsse auf den Kopf bzw. ins Gesicht sind mit
großer Wahrscheinlichkeit tödlich, sofern kein Helm vorhanden ist. Der
Nachteil der Waffen ist der starke Rückstoß, der es zwingend macht, die
Gegner bei jedem abgegebenen Schuss neu ausfindig zu machen. Dafür sind
die Waffen sehr stark und auch ohne die Scharfschützenfunktion durchaus
nützlich.
Spielmodi
- Objective Mode (Einzelmission) – Bei einer Einzelmission
wird aus der Gesamtheit der Karten eine ausgewählte Karte isoliert
gespielt. Nach Beendigung der Runde werden alle Erfahrungspunkte sowie
die damit verbundenen Belohnungen und Ränge der Spieler wieder
zurückgesetzt.
- Campaign Mode (Kampagne) – Im Kampagnen-Modus werden mehrere
Karten nacheinander gespielt, wobei die Spieler ihre Erfahrungspunkte
und alle damit verbundenen Belohnungen über die Kampagne hinweg
behalten und verbessern können. Die Kampagne ist der am weitesten
verbreitete Modus auf öffentlichen (public) Servern, auf denen sich –
in der Regel – einander unbekannte Spieler treffen.
- Stopwatch Mode (Stoppuhr) – Im Stoppuhr-Modus werden
generell zwei Runden einer Karte gespielt: in der ersten Runde versucht
das angreifende Team im Rahmen der Zeitbeschränkung ihre bestmögliche
Zeit vorzulegen; in der darauffolgenden Runde werden die Seiten
getauscht und das zweite Team versucht nun in der Rolle der Angreifer
die vorgegebene Zeit zu schlagen. Das Spiel auf Zeit ist der gängige
Modus auf privaten Servern im Rahmen so genannter Clanwars, bei denen
die Teams zweier Clans – häufig sechs gegen sechs (6on6) oder drei
gegen drei (3on3) – gegeneinander antreten.
- Last Man Standing Mode (Letzter Überlebender) – Letzter Überlebender ist eine Form des Team-Deathmatch,
in dem die Spieler beider Teams einander eliminieren müssen, um eine
Runde zu gewinnen. Dabei hat jeder Spieler nur ein Leben – die
Nachschubwelle entfällt. Das Team des letzten Überlebenden gewinnt die
Runde.
- Last Man Standing Mode Hide and Seek (Suchen und Verstecken)
– In diesen Modus wird der Last Man Standing Mode geöffnet. Ein oder
mehrere Sucher müssen die sich versteckenden suchen und töten. Dazu
müssen alle Spieler Covert Ops sein.
Scripting
Wie auch in vielen anderen Shootern hat sich in Enemy Territory das Scripting weit verbreitet. Hierbei schreibt man in eine sogenannte autoexec.cfg-Datei
eine Reihe von Befehlen. Damit kann man sich zum Einen das erneute
Einstellen vieler Optionen per Menü auf anderen PCs ersparen, zum
Anderen ermöglicht dies das Schreiben sogenannter Scripts. Zum Beispiel kann man eine Taste mit einem Script belegen, der zwischen zwei Werten einer Variable wechselt. Ein typisches Beispiel für eine solche Variable ist cg_fov. Damit kann man das Field of View
(Sichtfeld) festlegen. Die Standard-Einstellung ist 90 (für ein
Sichtfeld von 90° - etwas mehr als bei einem Durchschnittsmenschen).
Per Script kann man der Variable auch einen höheren Wert wie zum
Beispiel 110 zuteilen. Im Spiel sieht man dann zu beiden Seiten in
einem Winkel von 110°. Das ist vor allem im Nahkampf sehr hilfreich. Es
ist auch möglich, sich Scripte zu erstellen, mit denen man auf
Knopfdruck zwischen den Klassen wechselt, ein sogenanntes
"spawn-script".
Leider bietet das Scripten auch Cheatern die Möglichkeit sich durch verbotene Scripts einen Vorteil zu verschaffen. Ein bekannter Script dieser Kategorie ist der No-Recoil-Script (Kein-Rückstoß-Script). Dieser ermöglicht dem Spieler das Abfeuern von Scharfschützenwaffen ohne Rückstoß.
Im Internet gibt es zwar sehr viele Tutorials
zum Scripten, in diesen findet man allerdings viele Variablennamen, die
nicht existieren beziehungsweise falsch verwendet werden und so zu
Fehlern führen. Es empfiehlt sich deshalb, im Zweifelsfall auf der
offiziellen Homepage nachzuschauen.
Sonstiges
- Auf Wunsch kann das Anti-Cheat-Tool PunkBuster aktiviert werden.
- Splatterladder:
Der Tracker der SL fragt in Intervallen alle Enemy-Territory-Gameserver
ab. Wird auf einem Gameserver von mindestens 4 Spielern gespielt, so
schaut der Tracker genauer hin und beginnt das Tracking. Der Gameserver
liefert Map, Spielername, Score/XP und Ping. Es werden immer nur die
Differenzen zwischen 2 Scanvorgängen bewertet. Es wird versucht, diese
Scanintervalle so gering wie möglich zu halten, damit eine genaue
Statistikerfassung möglich ist. Die derzeitigen 90 Sekunden bringen
eine Genauigkeit von ca. 95 % der gesammelten Daten. Ist der Server
leer, so werden die Abstände zwischen den Intervallen immer größer, um
wertvolle Ressourcen zu sparen. Den jeweiligen Status der Server
erkennt man in den Serverdetails. Leere Server werden dadurch in
größeren Abständen gescannt und so kann es passieren, dass der Tracker
ein paar Minuten braucht, um zu merken, dass dort gespielt wird. Sobald
aber mindestens 4 Leute auf einem Server spielen und der erste Scan
erfolgt, schaltet der Tracker wieder auf das geringste Scanintervall.
Der Tracker erzeugt dann Map-basierende Sessions, die von jedem Spieler
eingesehen werden können. Ist eine Session größer als 3 Minuten, so
werden die Sessiondaten in das Spielerrating einberechnet. Aus
Performancegründen werden die Sessions nach 48 Stunden gelöscht,
insofern berechnet.
Mods
Die Weiterentwicklung von Wolfenstein: Enemy Territory, das in der Version 2.55 noch erheblich Mängel aufwies, wurde hauptsächlich von Teilen der Community vorangetrieben: mit Mods wie ShrubET, ET Pro, NoQuarter und jaymod wurde versucht, das Gameplay durch Beseitigen einiger Bugs und Hinzufügen zusätzlicher Features insgesamt zu verbessern. Andere Mods, wie ET-Fortress (ETF) und True Combat: Elite
(TC:E), schufen demgegenüber ein komplett neues Spiel, welches
lediglich auf der Enemy Territory zugrunde liegenden Spiel-Logik
basiert. Schließlich gibt es auch zahlreiche Modifikationen, die das
Aussehen der Figuren und Gegenstände (Skins) oder den Sound innerhalb
des Spiels verändern. Mittlerweile gibt es ET in der Version 2.60b, ein weiteres Update ist jedoch vorerst nicht geplant. Förderlich für das Aufkommen vieler Mods war schließlich auch die Tatsache, dass am 28. Januar 2004 der Quellcode von Teilen des Spiels durch Activision der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Nachfolger
Wolfenstein ist seit 2004 als Nachfolger von Return to Castle Wolfenstein in Entwicklung. Enemy Territory: Quake Wars gilt als zumindest geistiger Nachfolger von Wolfenstein: Enemy Territory,
und ist im Quake-Universum angesiedelt. Neue Elemente sind Fahrzeuge
und das Anfordern von automatischen Abwehrgeschützen,
Artillerie-Geschützen und Radar. Zudem sind beide Teams jetzt
asymmetrisch und es gibt mehr Ausrüstung und Klassenfähigkeiten.
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